Fachfragen bei Akustikbau.de

 
Janus (Gast) fragt am 10.12.2014:
 
Ich habe eine Aussensirene die Bauart bedingt den Schall zur Hauswand abgibt. Meines Erachtens schluckt der normale Dämmputz enorm viel Lautstärke. Ich suche eine Möglichkeit der Beschichtung des Dämmputzes hinter der Sirene um den Schall zu Reflektieren und somit die Lautstärke zu verbessern. Über eine Hilfestellung würde ich mich freuen.
 
 
  
 
3 Antwort(en), letzte am 15.12.2014:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 10.12.2014:
 
Professionelle Aussensirenen sind meist durch ihre Bauart vor Sabotage geschützt und so konstruiert, dass sie bei fachgerechter Montage einen optimalen Schalldruck (Lautstärke) erzeugen. Wenn die Montage- und Betriebsanleitung keine Hinweise zum Montageuntergrund enthält, kann davon ausgegangen werden, dass die vom Hersteller angegebenen Werte ohne weiteres erreicht werden. Zumal Dämmputz in der Regel seine dämmende Wirkung nicht als Schallreflektor an der Aussenhülle sondern in Richtung Bauwerk entfaltet. Gegebenenfalls gibt eine Schallmessung Aufschluss über die Wirksamkeit der Sirene. Erscheint diese nicht ausreichend, sollte besser ein Fachbetrieb mit einer Neuinstallation beauftragt werden.
 
 
Janus (Gast) schreibt am 12.12.2014:
 
Die Außensirene ist ordnungsgemäß verbaut von einer Fachfirma. Und die angegebenen 100 dB sind nicht annähernd erreicht. Ich habe das neu Model erhalten. Meine Alte bringt 125 dB und das mit dem selben Piezo Hochtöner. Die alte Außensirene hatte den Piezo nach vorne gerichtet und die Auslasschlitze waren ebenfalls nach vorne. Bei der neuen ist der Piezo nach hinten verbaut und die Auslasschlitze sind ebenfalls nach hinten. Ich denke da würde mehr auf Optik geachtet als auf Lautstärke. Da die alte aber das zeitliche gesegnet hat und diese Art durch die neue ersetzt worden ist habe ich keine Wahl. Und ich denke das ich die Lautstärke mit einer Beschichtung des Montage Untergrundes erhöhen kann. Ich könnte auch eine Platte hinten Montieren aber das würde scheiße aussehen. Die andere Variante würde mir besser gefallen.
 
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 15.12.2014:
 
Spezielle Mauerwerk-Beschichtungen für diesen Einsatzzweck sind nicht bekannt.