Schulakustik

In jüngerer Zeit ist durch wissenschaftliche Untersuchungen seitens des Fraunhofer Institutes für Bauphysik die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in starkem Maße auf die sogenannte Schulakustik gelenkt worden.

Lärm und schlechtes sprachakustisches Verstehen in Unterrichtsräumen erweisen sich demnach zu den Hauptursachen für Mängel in der Lern-, Aufmerksamkeits- und Sprachentwicklung von Kindern. Sie belasten zudem das Lehr- und Erziehungspersonal erheblich.

Durch akustische Messungen der Nachhallzeit, des Deutlichkeitsgrades und der Sprachverständlichkeit wurde nachgewiesen, dass in vielen Einrichtungen, egal ob sanierte Bestandsgebäude oder Neubauten, hohe Lärmpegel und lange Nachhallzeiten herrschen. Als besonders negativ betroffen von solchen Missständen erweisen sich immer wieder ohnehin lern- oder sprachgestörte Kinder und Jugendliche und solche mit nichtdeutscher Muttersprache.

Zielstellung muss es aber sein, optimale Lehr- und Lernbedingungen durch eine der Raumnutzung angemessene Akustik zu schaffen. Dafür gelten ebenfalls die durch die DIN 18041 vorgegebenen Soll-Nachhallzeiten. Eine ideale Schulakustik entsteht vor allem dadurch, dass Schallabsorption und Schallreflexion den räumlichen Verhältnissen und der Nutzung entsprechend ausbalanciert werden: Für Räume mit optimaler Sprachverständlichkeit.

Erst in ihrer Einheit garantieren ein optimaler baulicher Schallschutz gegen den Umgebungslärm und die Ausbreitung von Sprache, Musik oder Trittschall innerhalb des Schulgebäudes, ein perfekter technischer Schallschutz und eine professionelle Raumakustik optimale Lehr- und Lernbedingungen. Viele Akustik- und Trockenbaubetriebe haben sich insbesondere auf dieses Thema spezialisiert und bieten ihr fachliches Know-how für die Realisierung entsprechender kommunaler Sanierungskonzepte nicht nur im Rahmen aktueller Konjunkturpakete!



(c) by Päffgen GmbH bzw. deren Autoren 2009, Akustikbau

Gewerbliche und private Verwendung dieses Artikels ist ausdrücklich, aber nur dann gestattet, wenn dem Artikel gut sichtbar der vorstehende Copyright-Hinweis mit verfolgbarem Link hinzugefügt wird und wir per Mail an copy@fachportale.de über die Verwendung informiert werden!